Charity-Abend 2013

Der diesjährige Charity-Abend findet am Donnerstag, den 29. August 2013
in den obersten Etagen der UBS-Bank, Bockenheimer Landstraße 2, 60323 Frankfurt statt.
Einlass: 18.30 Uhr
Beginn: 19.00 Uhr
Ende: ca 21.00 Uhr

Seine Exzellenz der Botschafter Myanmars und das Ärzteteam möchten Sie dazu herzlich einladen. Es erwartet Sie unter anderem ein Film mit Aufnahmen unserer vergangenen Einsätze und eine Auktion zugunsten der Kinder in Myanmar. Bei Cocktails und Fingerfood wird der Abend ausklingen. Lassen Sie sich über unsere gemeinnützige Organisation und das Projekt informieren und sprechen Sie uns während der Veranstaltung gerne persönlich an.

Be a part of it!

Wenn Sie eine persönliche Einladung wünschen oder Rückfragen haben, stehen wir Ihnen telefonisch unter 069/ 920 200 96 gerne zur Verfügung.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich freue mich Ihnen auf diesem Wege das im Jahr 2009 gegründete „Medical Intervention Team e.V.“ vorstellen zu dürfen:
Das „Medical Intervention Team e.V.“ (MIT) ist ein gemeinnütziger Verein, der sich durch freiwilliges unentgeltliches Engagement in Entwicklungsländern und Krisengebieten auszeichnet.

Erfahrene Plastische Chirurgen, Fachärzte für HNO-Heilkunde, Anästhesisten und Notfallmediziner, Zahnmediziner überwiegend aus dem Frankfurter Raum bilden gemeinsam eine qualifizierte Arbeitsgruppe, die unentgeltlich hilfebedürftigen Mitmenschen aus Entwicklungsländern durch überwiegend plastisch-rekonstruktive Chirurgie helfen möchte.

Die dazu ausgewählte Klinik befindet sich in Sagaing Hills, in der Nähe von Mandalay und ist in eine Akademie für die Glaubensbildung des Buddhismus, der am weitest verbreiteten Religion in Myanmar, integriert. Eingebunden in einen Klosterkomplex, wird sie von den dort lebenden Mönchen betreut.
Im Jahr 2004 hatte ich bereits die Gelegenheit, als Plastische Chirurgin im Rahmen eines Projekts vor Ort aktive Hilfe leisten zu können. Schon damals waren die Bedingungen der Klinik verheerend.

Im Oktober 2008 Jahres haben wir uns erneut ein Bild von den medizinischen Versorgungsmöglichkeiten im Sitagu Ayudana Hospital gemacht. Wir mussten mit Bestürzung feststellen, dass sich die Lage innerhalb dieser letzten Jahre erheblich verschlechtert hat.

In der Klinik herrschten mangelhafte Zustände. Es gab keine medizinischen Geräte, keine chirurgischen Instrumente, keine Anästhesiegeräte, kein Naht- oder Verbandsmaterial.
Ferner mangelte es auch an ausgebildetem Personal in der Chirurgie und in der Pflege.

Während 2009 rund 780 ordentliche Mitglieder der Deutschen Gesellschaft der Plastischen Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgien (DGPRAC) zu verzeichnen waren, gab es in ganz Burma nur 5 Plastische Chirurgen.
Deshalb ist ein für uns ganz wichtiges Ziel, die Ärzte und auch das Pflegepersonal vor Ort in unsere Arbeit zu integrieren und darüber hinaus anzulernen, so dass unsere Kollegen weitere Eingriffe, sowie die Nachsorge der operierten Patienten, selbstständig durchführen können.

Unser Projekt wird über die verfügbaren Medien wie Radiosender und Pressemitteilungen angekündigt. Erfahrungsgemäß werden daraufhin hunderte von Hilfsbedürftigen aus dem ganzen Land aufbrechen und kilometerlange Fußmärsche auf sich nehmen, um die seltene Chance einer Behandlung wahrnehmen zu können.

Unsere Patienten leiden hauptsächlich an Gesichtsfehlbildungen, wie z.B. Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, Verbrennungsnarben und Handfehlbildungen. Die adäquate chirurgische Therapie ist in den Industriestaaten ein Routineeingriff und wird je nach Defektlokalisation bereits in den ersten Lebensmonaten durchgeführt. Kieferspalten werden in der Regel im Alter von 6—10 Jahren operiert. In Myanmar besteht ein Mangel an therapeutischen Möglichkeiten. Zahlreiche Jugendliche und Erwachsene leiden unter den psychosozialen Folgen solcher Fehlbildungen. Durch eine Operation kann eine soziale Reintegration der Betroffenen möglich gemacht werden.

Neben dem Ausschluss von der Gesellschaft durch die typische Stigmatisierung spielt die Funktionseinschränkung, wie sie vor allem bei Patienten mit Handfehlbildungen/defekten oder schweren Verbrennungsnarben vorkommt, in wirtschaftlicher, finanzieller und familiärer Hinsicht eine bedeutende Rolle.
Weitere Erkrankungen, die in unser Behandlungsspektrum fallen, betreffen Tumoren an Kopf, Hals und Haut sowie Defekte, die durch Naturkatastrophen (z.B. Zyklon im Mai 2008), traumatische Ereignisse oder Kriegsverletzungen bedingt sind.

Um all dies ermöglichen zu können, sind wir hauptsächlich auf finanzielle aber auch materielle Unterstützung angewiesen.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unser Vorhaben durch eine Spende tatkräftig unterstützen.

Be a part of it!

Ich bedanke mich herzlich für Ihre Mithilfe
und verbleibe mit den besten Wünschen,

Ihre Dr. med. Julia Berkei
Vorsitzende

Artikel über MIT im TOP MAGZIN FRANKFURT

Den Artikel können Sie hier als PDF ansehen.