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Futurico

Einsatz: 2017

Wir kommen wieder!

22.09.2017: der Start in unseren Hilfseinsatz 2017

Das Klima in Myanmar wird stark vom indischen Monsun beeinflusst. Besonders in der Nähe von Mandalay, wo sich das von uns ausgewählte Klosterkrankenhaus befindet, regnet es seit Tagen in Strömen. Doch nicht nur die Regenzeit erschwert uns in diesem Jahr den Hilfseinsatz im Sitagu Ayudana Hospital in Sagaing Hills, auch die politische Lage im Norden des Landes schwirrt in den Köpfen aller Beteiligten, denn in Teilen des Landes werden seit Jahren bewaffnete Konflikte zwischen Rebellenarmeen und dem myanmarischen Militär ausgetragen, bei denen es zu zahlreichen Todesopfern kam. Auch die Schweinegrippe hat in den letzten Monaten Myanmar einige Todesopfer gekostet, weswegen wir besonders vorsichtig sein mussten.

Dennoch starteten wir am 22.09.2017 voller Spannung was uns dieses Jahr erwartet von Frankfurt aus in unseren Hilfseinsatz nach Myanmar.

23.09.2017: Ankunft im Sitagu Ayudana Hospital

Nach dem 15-stündigen Flug mit Zwischenstopp in Bankok und Yangon landeten wir in Myanmar, wo wir als Erstes überprüften ob all unsere OP-Kisten vollständig und unversehrt mit uns angekommen waren. Anschließend fuhren wir direkt ins Klosterkrankenhaus, wo uns die zahlreichen Familien bereits freudig erwarteten. Nach einer traditionellen Begrüßungszeremonie lernten wir die Kinder und deren Familie kennen und untersuchten diese. Wir packten die Kisten mit OP-Instrumenten, Naht- und Verbandsmaterial, Medikamenten und Spielsachen für die Kinder aus und erstellten einen OP-Plan für die nächsten Tage.

24.09.2017: die ersten Operationen

Am darauf folgenden Tag machten wir uns sehr früh auf ins Krankenhaus, denn an diesem Tag standen die ersten Operationen auf dem Plan. Wir fuhren mit dem Bus vom Hotel ins Sitagu Ayudana Hospital und konnten dabei das wunderschöne Myanmar mit all seinen Farben und, trotz der Armut, glücklichen Menschen sehen. Angekommen im Krankenhaus bereiteten unsere Krankenschwestern und Helfer gemeinsam mit dem burmesischen Personal die Kinder auf die Operation vor und brachten sie anschließend in den OP-Saal. Dort kümmerte sich das Anästhesistenteam, bestehend aus Dr. Martin Bauer, Dr. Reiner Wäschle und Dr. Daniel Heise um die Narkose der Kleinen. In Zwischenzeit kümmerten sich unsere Helfer um die Eltern der Kinder. Sie informierten sie mit Hilfe eines Dolmetschers über die Vergabe der Medikamente und erklärten Ihnen auf welche Faktoren sie, nach dem das Kind aus dem Krankenhaus entlassen wurde, zu achten haben. Nachdem die Kinder von den Plastischen Chirurgen Dr. Julia Berkei, Dr. Klaus Exner, Dr. Farzin Nourbakhsh, Dr. Bianca Baican und dem HNO-Arzt Dr. Barun Sarkar operiert wurden, kamen sie zu unseren Helfern in den Aufwachraum, um sich von der OP zu erholen. Im Aufwachraum sorgten sich Dr. Farnoush Nourbakhsh (Assistenzärztin für Neurologie), Chiara Sarkar (Medizinstudentin), Antonia Diercks (Medizinstudentin), Livia Berkei, Jasmin Ulunam (Medizinische Fachangestellte), Hendrik Steenfadt (Medizinstudent), Jenny Millette (Medizinische Fachangestellte), Christoph Schieckel und Doerthe Bauer (Anästhesie Schwester) rührend um die Gabe von Infusionen und Schmerzmitteln. Nach einiger Zeit durften die Eltern zur ihren frisch operierten Kindern, in ihren Gesichtern: Erleichterung und Zuversicht. Während die Plastischen Chirurgen und HNO-Ärzte sich im OP um Missbildungen der Kinder kümmerten, stellt unser Zahnarzt Dr. Christoph Hegerl sicher, dass alle Kinder zahnmedizinisch versorgt sind.

28.09.2017: Letzter OP-Tag

Trotz unzähliger Stromausfälle und dem Dauerregen haben wir, das Medical Intervention Team, es geschafft innerhalb einer Woche 70 Kinder mit teils schwerwiegenden Missbildungen wie Lippen-Kiefer-Gaumenspalten und Verbrennungsnarben zu operieren. Wir haben viele rührende Geschichten von Familien gehört, die ihre gesamten Ersparnisse für die Hinreise zum Krankenhaus ausgegeben haben, damit ihr Kind die Chance hat operiert zu werden. Die Geschichte der kleinen May hat uns jedoch besonders bewegt. Das sechs Monate alte Mädchen litt von Geburt an unter ihrer doppelten Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, sie hatte Probleme mit der Nahrungsaufnahme, weshalb sie stark untergewichtig war. Doch nicht nur die körperlichen Beschwerden machten es dem kleinen Mädchen unmöglich in Normalität zu leben. Sie und ihre Familie wurden aufgrund ihres Aussehens aus dem Dorf, in dem deren Vorfahren schon gelebt hatten, verstoßen. Weit weg von ihren Verwandten und Freunden musste die Familie sich mühsam ein neues Leben aufbauen, bis sie von unserem diesjährigen Einsatz im Sitagu Ayudana Hospital in Sagaing Hills hörten und darin eine Möglichkeit sahen der kleinen May eine Chance auf ein normales Leben zu geben und wieder zurück in ihre Heimat zu können.

Diese Geschichten haben uns gezeigt, dass wir unser Projekt auch im nächsten Jahr weiterführen möchten. Das schulden wir auch den Kindern, die wir in diesem Jahr schweren Herzens nicht operieren konnten. Wir möchten das Versprechen, welches wir den Familien der nicht operierten Kinder gegeben haben, nämlich 2018 wiederzukommen, auch einhalten.

Nur durch Ihre Hilfe, die Hilfe unserer Freunde, unserer Patienten in und um Frankfurt, sowie vieler Unternehmen und Organisationen, konnten wir in diesem Jahr wieder vielen Kindern helfen ein besseres Leben zu führen – dafür möchten wir Danke sagen!

Medical Intervention Team

Das Medical Intervention Team e.V. ist ein beim Amtsgericht Frankfurt am Main registrierter, gemeinnütziger Verein. Unser Verein finanziert sich ausschließlich durch Spenden. Die im Verein tätigen Ärzte, Krankenschwestern, Medizinstudenten und Team-Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. Das Leitmotiv unseres Vereins lautet: Humanismus, Empathie und Verantwortung. Mit einer Spende tragen Sie dazu bei, das Medical Intervention Team in seiner Arbeit zu unterstützen.

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